Dieser Artikel kann Dein Leben retten

von Andreas Hobi am 2. August 2007 · Kein Kommentar

Unfallübung SimplonFast jeder von uns trägt heutzutage ein Mobiltelefon mit sich herum. Aus diesem Grund wurde die Initiative ICE – In Case of Emergency ins Leben gerufen. Sie empfiehlt den Besitzern von Mobiltelefonen, unter dem Adressbucheintrag “ICE” die Nummer von Angehörigen abzuspeichern, die informiert werden sollen, wenn man in eine Notfallsituation gerät. Die Blaulichtorganisationen und Hilfskräfte können das Mobiltelefon dann zu diesem Zweck nutzen.Im deutschsprachigen Raum ist ausserdem die Abkürzung IN (Im Notfall) weit verbreitet. Am besten fährt man zweigleisig und nutzt beide Systeme.

Folgender Informationstext kann für Mails, Briefe und andere Nachrichten verwendet werden, um noch mehr Menschen über das ICE-System zu informieren:

Die meisten Menschen haben heutzutage ein Mobiltelefon bei sich. Bei Unfällen oder anderen Vorfällen haben es Helfer oder Rettungskräfte (Spital, Polizei) oft schwer, eine richtige Kontaktperson ausfindig zu machen. Schon vor einiger Zeit wurde der Vorschlag gemacht, dass jeder in seinen Telefonbuch-Kontakten eine Person bzw. Nummer bestimmt, welche im Falle eines Notfalls zu kontaktieren ist. Um hier eine einheitliche Bezeichnung zu etablieren, wird empfohlen, das Kürzel „ICE“ (für „In Case of Emergency“) als Kontakt-Name zu verwenden. Werden mehrere Kontaktnummern angegeben, sollten die Kürzel ICE1, ICE2,… verwendet werden.

So geht’s:
1. Im Handy einen Kontakt namens „ICE“ anlegen, gefolgt vom Namen der Kontaktperson (z. B. ICE-Mutter).
1.1 Bei mehreren Kontaktnummern kann auch die Bezeichnung ICE1, ICE2,… verwendet werden (z. B. ICE1-Mutter, ICE2-Vater,…).
2. Die Telefonnummer der Kontaktperson(en) mit internationaler Vorwahl (+43…) abspeichern.
2.2 Um zu verhindern, dass der Anrufer mit „ICE“ bei ankommenden Anruf angezeigt wird, empfiehlt es sich, nach der Telefonnummer ein Sternchen (*) anzufügen.
3. Nicht vergessen, die ICE-Kontaktperson davon in Kenntnis setzen, dass man sie als solche im Handy führt!

Anmerkung: Manchmal wird als Kontaktname IN (für „im Notfall“) statt ICE propagiert. Dies ist im Ausland allerdings nicht überall sinnvoll. Besser ist, die internationale Abkürzung ICE zu verwenden.

Wenn die Angehörigen dann die Hilfskräfte über mögliche Allergien, benötigte Medikamente etc. aufklären können, kann der ICE-Adressbuch-Eintrag sogar Leben retten.

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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