ZVV LogoRoger Keller schreibt im Tagesanzeiger unter dem Titel “Wie Firmen das Umsteigen fördern” über vorbildliche Zürcher Firmen, welche ihren Mitarbeitern einen Teil des ZVV-Abos bezahlen.

Dabei geht es um den Bonus-Pass, eine Jahreskarte, die es in vier Preiskategorien gibt: Die Firmen können zwischen CHF 200 und 750 an den Bonus-Pass zahlen, der Rest wird vom Mitarbeiter beglichen. Der Bonus-Pass kann auch in der Freizeit genutzt werden. Ein weiterer Vorteil des BonusPass liegt darin, dass er im Vergleich zum normalen ZVV-Abo deutlich günstiger ist. Es liegen Einsparungen von 35% und mehr drin.

Mal abgesehen davon, dass dies ein äusserst günstiges Angebot ist, tut man gleich auch noch etwas für das Klima und gegen die CO2-Emmissionen. Bei einer Umfrage des ZVV gaben 14% der befragten BonusPass-Besitzer an, in ihrer Freizeit öfter mit Bahn und Bus unterwegs zu sein.

Im Moment sind erst knapp über 20′000 Bonus-Pässe im Umlauf. Eine Zahl, die sich bestimmt noch steigern lässt. Zurzeit unterstützen folgende Firmen den ZVV, die SBB und somit auch die Umwelt:

ZKB, Migros-Bank, Bank Julius Bär, Coutts Bank, Goldmann Sachs & Co., die Zürich-Versicherungen, Converium, Swiss Life, Swiss Re, XL Insurance, Siemens, Swissmill, der Metallbauer Ernst Schweizer, Flughafenbetreiber Unique, Kraft Foods, Basler & Hofmann, Ernst Basler & Partner, Baumann Koelliker, BDO Visura, IBM, AT&T, Rotunda Tours, Fernsehen und Radio DRS, Limmatdruck, Jean Frey, Ringier, Hotel Marriott, Hotel Ascot, Hotel Schweizerhof, Hotel Storchen, und andere

Eine schwache Leistung zeigen die Behörden von Kanton und Gemeinden. Nur wenige bieten ihren Mitarbeitern den Bonus-Pass an:

das Waid-Spital, die Wasserversorgung, die Pflegezentren, die Gebäudeversicherung des Kantons, die Kantag Liegenschaften, die Baudirektion