Die Polizei hat auf Unmutsäusserungen der Bevölkerung reagiert und am Mittwochabend eine Personenkontrolle am Bahnhof Schaffhausen durchgeführt. Seit geraumer Zeit gilt der Bereich bei der Ticketeria als Treffpunkt Randständiger. Viele Passanten fühlten sich zunehmend in ihrem Sicherheitsgefühl gestört und belästigt, da die Jugendlichen Zu- und Durchgänge am Bahnhof versperrten, Passanten anpöbelten und Alkohol konsumierten. Zudem blockierten sie Rettungswege zu den Perrons. Insgesamt kontrollierte die Polizei 31 Personen, darunter zwei Minderjährige unter 16 Jahren. Erwischt wurden drei zur Fahndung Ausgeschriebene und zwei, die mit Drogen handelten. Gegen fünfzehn Personen haben die SBB als Hausherrin des Bahnhofs ein Hausverbot ausgesprochen. (Quelle: shn.ch)

Dieses Phänomen der Bahnhöfe als Treffpunkte gibt es auch bei anderen Bahnhöfen jeglicher Grösse. Vor einiger Zeit hatte Buchs SG mit dem gleichen Problem zu kämpfen. Dort waren es weniger Jugendliche, als mehr Schwarzafrikaner, von denen einige mit Drogen dealten. Diese Situation löste damals ein grösseres Medienecho in der Region aus und führte schlussendlich dazu, dass Bürger sich zusammentaten und eine Bürgerwehr organisierten. Das Prinzip war ganz einfach: Alleine durch die Anwesenheit der Bürgerwehr auf dem Bahnhofareal und der Bahnhofstrasse war es den Afrikanern nicht mehr möglich, ihre Drogengeschäfte in Ruhe durchzuführen. Innert kürzester Zeit war die Szene verschwunden. Leider verschob sie sich einfach nach Sargans, wo es in gewohnter Manier weiterging. Soviel ich weiss, ist jetzt jedoch auch Sargans wieder “sauber”, Polizeipräsenz sei dank.

Im Internet gibt es diverse Dokumente zu der damaligen Situation. Hier ein paar Ausschnitte:

- Drogensituation in Buchs
- Werdenberger & Obertoggenburger (bis zur Mitte der Seite hinunterscrollen)
- Kein Platz für “schwarze Peter”