Hitzewelle in der SchweizBild © pixelio.de

Im Moment befinden wir uns in einer Hitzwelle; die Temperaturen steigen über die 30° Celsius und wir schwitzen wie selten zuvor. Dementsprechend laufen auch die Klimaanlagen in den (meisten) SBB-Zügen auf Hochtouren. Während es in den einstöckigen, älteren Wagen oftmals angenehm kühl ist (sofern Klimaanlage vorhanden) so ist es in den Doppelstockzügen selten mehr als 6° kühler als draussen. Immer wieder werde ich von Fahrgästen darauf angesprochen.

Weshalb ist das so?

Es steckt Absicht dahinter. Die SBB, bzw. die Konstrukteure der Doppelstockwagen haben das System so programmiert, dass die Abweichung der Innentemperatur gegenüber der Aussenluft nicht mehr als -6° sein kann. Grund dafür ist angeblich die Gesundheit der Fahrgäste und des Personals: Der menschliche Körper sei grundsätzlich nicht dazu ausgelegt, Temperaturschwankungen von mehr als 6° problemlos zu verkraften. Während es bei jungen und sportlichen Personen eher selten ein Problem darstellt, könnten ältere oder geschwächte Personen einen Kreislaufkollaps oder ähnliches erleiden.

Im Internet habe ich keine Belege für diese Theorie gefunden. Vielleicht weiss einer meiner Leser mehr darüber? Hat der menschliche Körper wirklich Mühe, grössere plötzliche Temperaturschwankungen zu verkraften? Ich bin gespannt auf eure Kommentare! ;o)

Mehr über die Wirkung der Hitze auf den menschlichen Körper gibt es bei MeteoSchweiz.

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