Kondukteur müsste man sein…

von Andreas Hobi am 4. Juli 2007 · Kein Kommentar

So sah mein Arbeitstag am vergangenen Samstag aus:

IN CHUR
> 04:12 Uhr -> Dienstbeginn
> Antrittskontrolle bis 05:55 Uhr (kontrollieren, ob niemand verschlafen hat)
> 05:55 bis 06:08 Uhr -> Pause (Red Bull, um wach zu werden ;o)

FAHRT NACH ZÜRICH HB (bis 07:47 Uhr)

IN ZÜRICH HB
> 07:52 bis 08:20 Uhr -> Pause (Morgenessen)
> 08:20 bis 08:30 Uhr -> ICN nach Biel vorbereiten
> 08:30 bis 09:24 Uhr -> Pause (Zeitung lesen)
> 09:24 bis 09:36 Uhr -> Interregio nach Basel vorbereiten
> 09:36 bis 11:02 Uhr -> Pause (ab 10:20 Uhr Mittagessen im HB)

FAHRT NACH CHUR (bis 12:43 Uhr)

12:52 Uhr: FEIERABEND!

Schichtdauer: 8h 40min
Bezahlte Zeit: 8h 46min

Tja, Kondukteur (bzw. Reisezugbegleiter) müsste man sein… ;o)

Jedoch muss ich das ganze noch relativieren: Selten sind die Tage so locker und friedlich wie der oben beschriebene. Dies war eine Ausnahme. Ich mag mich nur an einen einzigen Tag im 2007 erinnern, der ebenso schön war. Alle anderen Arbeitstage waren weit intensiver.

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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