Schwarzfahren lohnt sich!
SBB, kondukteur June 25th. 2007, 03:53“Du Papi, was isch än Schwarzfahrer?”
Diese fragte stellte ein kleiner Junge seinem Vater in einem meiner Züge, als ein Herr ein Abteil nebenan mir gegenüber aus Spass sagte, er habe kein Billett und sei ein Schwarzfahrer. (Er zeigte mir danach jedoch sein GA.)
Der Vater wusste darauf keine Antwort und somit war klar: “Das muesch du dä Kondikteur fröge.” Ich erklärte es dem Jungen in kurzen und möglichst einfach Worten und er gab sich mit der Antwort zufrieden.
Für meine Leser folgt ihr die ausführlichere Antwort mit einigen Hintergrundinfos, bevor ich dann noch auf den Titel dieses Artikels zu sprechen komme.
Definition gemäss Onlline-Enzyklopädie Wikipedia:
Die Beförderungserschleichung (umgangssprachlich auch Schwarzfahren genannt) ist (…) ein vertypter Straftatbestand des Erschleichens von Leistungen (…). Systematisch gehört die Beförderungserschleichung zu den Betrugsdelikten. Vom Charakter her ist sie ein Vergehen. Die Einstufung als Beförderungserschleichung setzt Vorsatz voraus.
Wer fährt schwarz?
Gemäss Studien sind es vorallem Männer. Der Anteil der Frauen nimmt jedoch jährlich zu. Auffallend hoch ist der Anteil der Jugendlichen und Heranwachsenden. Diese machen rund 1/3 aller Schwarzfahrer aus.
Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass der “typische Schwarzfahrer” unter 25 Jahre alt, männlich und ausländischer Abstammung ist.
Folgen des Schwarzfahrens
Wer zum ersten Mal beim Schwarzfahren erwischt wird, dürfte mit Milde von Seiten des Verkehrsunternehmens rechnen. Zwar werden seine Personalien notiert und er muss (im Regionalverkehr) CHF 80.- bezahlen (siehe unten), doch weiter geschieht nichts. Sollte man jedoch zum wiederholten Mal innert zwei Jahren erwischt werden, erstattet die SBB Anzeige und es drohen hohe Geldbussen und in Einzelfällen (oder wenn die Geldbussen nicht bezahlt werden) sogar Gefängnis.
Schwarzfahrer-Gebühren:
Barzahlung oder Rechnungsstellung beim ersten Mal: CHF 80.-
Barzahlung oder Rechnungsstellung beim zweiten Mal: CHF 120.-
Barzahlung oder Rechnungsstellung beim dritten Mal: CHF 150.-
Mahnung bei Nichteinhalten der Zahlungsfrist von 20 Tagen: CHF 50.-
Betreibungen und Strafanträge jeweils: CHF 20.-
Nachforschungen nach richtigen Personalien / Adressen je 15 Minuten: CHF 25.-
Vergessene Abos: CHF 5.-
Zuschläge, die wegen vergessener, verlorener oder nicht erneuerter Junior- bzw. Enkel-Karten oder Gleis 7 ausgestellt wurden, können nicht durch nachträgliches Vorweisen der Junior- bzw. Enkel-Karten oder Gleis 7 reduziert werden.
Bei Missbrauch von Tickets, Mithilfe zum Missbrauch sowie Angabe falscher Personalien und Adressen sind massiv höhere Gebühren zu bezahlen (mindestens CHF 180.- pro Person). Zudem bleibt eine strafrechtliche Verfolgung vorbehalten.
Das Vorweisen eines gefälschten Tickets hat neben hohen Gebühren (mindestens CHF 280.-) in jedem Fall strafrechtliche Konsequenzen.
Artikel über Schwarzfahren
Bei meiner Recherche stiess ich auf einen etwas speziellen und fast schon witzigen Artikel auf artikel-base.de. Der Autor des Artikels ist der Meinung, dass Schwarzfahrern die Zukunft des öffentlichen Verkehrs gehöre. Schliesslich seien es die Schwarzfahrer, welche den Verkehrsunternehmen einen grossen Teil an Einnahmen garantieren.
Ich sehe das leicht anders, denn der Aufwand der für die Kontrolle betrieben wird, wird durch die Bussen kaum gedeckt. Deshalb kann ich folgender Aussage auch nicht zustimmen, welche die Strafen betrifft:
“Das ist doch so, als würde ein Fischzüchter in die Teiche seiner wertvollsten Wasserbewohner Gift schütten. O nein, ein Verkehrsunternehmen hat ein natürliches Interesse an seinen täglichen Schwarzfahrern, ebenso wie eine Fischzucht an ihrem Fischbestand. Und es hat ein Interesse daran, möglichst häufig nach seinen Schwarzfahrern, seinen eigentlichen Platinkunden, fischen zu gehen.” (Aus artikel-base.de)
Der Artikel macht dann auch gleich einen Vorschlag, wie wir mit Schwarzfahrern umgehen könnten: “Von jedem gewonnenen “Neukunden” werden die Personalien erstmalig erfasst, woraufhin dieser in den darauffolgenden Tagen eine persönliche Kundenkarte mit Kundennummer erhält, die er beim nächsten Mal nur vorzeigen müsse.”
Ich hingegen wäre froh, die Schwarzfahrer hätten zumindest ihren Ausweis dabei. Da sollten wir diese nicht mit noch mehr Karten verwirren. Absoluter Humbug ist natürlich auch das Schwarzfahrer-Treuepunkte-System:
“Die kleine Treuekarte des Kunden erhält bei jedem Mal Erwischtwerden einen kleinen Stempel, z.B. in Form eines schwarzen Schafes. Beim zehnten Schaf gibt’s dann einmal Schwarzfahren gratis.”
Eine weitere Idee von Dominik Sedivy, dem Autor des Artikels: Der Schwarzfahrer-Premium-Service mit Sicherheitsgarantien für Pechvögel: “Einmal zahlen und für die nächsten 7 Tage 35% Nachlass auf jedes weitere Mal Erwischtwerden.”
Naja, Fantasie hat er ja, der Junge… ;o)
Schwarzfahren lohnt sich nicht - MyVideo
Auch die Schweizer Grossbank Credit Suisse befasst sich mit dem Phänomen “Schwarzfahren” und will folgende Fragen beantworten:
- Was bringt die Leute zum Schwarzfahren?
- Welche Gegenmassnahmen machen für die Betreiber des öffentlichen Verkehrs Sinn?
Die CS versucht, den Konflikt zwischen Schwarzfahrern und öffentlichen Verkehrsbetrieben mit der Spieltheorie zu erklären: Das Unternehmen weiss grundsätzlich nicht, wer bezahlt hat; der Fahrgast weiss nicht, wann eine Kontrolle stattfindet. Der Schwarzfahrer hat ein Interesse, nicht zu bezahlen, sofern nicht generell eine Kontrolle stattfindet. Wie oft der Fahrgast ein Billett löst, hängt dabei von der Häufigkeit der Kontrollen ab. Dies haben die Verkehrsbetriebe inzwischen erkannt, und deshalb die Gebührenstaffelung eingeführt (siehe oben): Je häufiger jemand beim Schwarzfahren erwischt wird, desto mehr bezahlt er.
Interessant ist auch die These zum Gefangenendilemma, in der es um gestehen oder nicht gestehen geht, um Billett kaufen oder nicht kaufen. Die CS kommt zum gleichen Schluss wie ich: Über einen längeren Zeitraum gesehen lohnt es sich, ein Billett zu kaufen. Die CS meint, vielleicht bräuchten die Schwarzfahrer mal eine spieltheoretische Aufklärung über die Nutzlosigkeit ihres Tuns. ;o)
Somit ist klar: Schwarzfahren lohnt sich NICHT und der Titel dieses Posts entspricht nicht den Tatsachen.
Einige meiner Schwarzfahrer-Artikel:
- Notorischer Schwarzfahrer: Mark Fox
- Polizeieinsatz im Zug
- SBB befördert Asylanten im Gepäckwagen
- Teure Lügen
- Schwarzfahrer greift Polizei an
- Rabiater Schwarzfahrer
- Schwarzfahrer ergriffen Flucht
- Wüste Krawalle in Pariser Metro / Gewalt gegen Bahnmitarbeiter
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- CS: Top Links
- Wüste Krawalle in Pariser Metro / Gewalt gegen Bahnmitarbeiter
- VBZ-Kontrollen: Die meisten haben eine Ausrede


June 25th, 2007 at 11:30
öhm, grad noch ne Frage zum Schwarzfahren. Ich kaufe jedes Jahr anständig ein GA. Und doch muss ich hier und da noch was draufzahlen. Woran liegt das? Ich bin mal mitten in der Nacht (02:30 oder so) von Wetzikon nach Zürich HB gefahren und musste eine Busse bezahlen, weil ich den Nachtzuschlag nicht bezahlt hatte.
Ich habe immer gedacht, beim GA gilt “einsteigen und losfahren”? Weisst du per Zufall grad, was da los war? Aus Kulanz musste ich statt 80.- nur 40.- bezahlen, aber trotzdem. Irgendwie ist das doch gemein :(
June 25th, 2007 at 17:10
Der Kanton Zürich verfügt am Wochenende über ein teures Nachtnetz-System. Dieses besteht aus 6 S-Bahn-Linien und 39 Bus-Linien. An gewissen Verkehrsknoten bestehen Anschlüsse zwischen Bus und Bahn.
Zudem ist jede Nacht-S-Bahn von SBB-Personal begleitet.
Diese ganze Sache (Züge, Material, Zugbegleiter, Lokführer, Bahnpolizei, Reinigung, Fahrdienstleiter etc.) muss irgendwie finanziert werden. Da der Kanton nicht zahlt, müssen die Fahrgäste dran glauben: CHF 5.- kostet der Nachtzuschlag, der dann die ganze Nacht lang gültig ist.
Bahnkunden, welche ein GA oder ein Alle-Zonen-ZVV-Jahresabo haben, tendieren (verständlicherweise) dazu, die Hinweise auf den Nachtzuschlag nicht zu beachten. Dies obwohl der Nachtzuschlag an folgenden Orten kommuniziert wird:
- ZVV-Werbeplakate (http://www.zvv.ch/ic_kampagnen.asp?status=13)
- Billettautomaten
- Nachtnetz-Karten in den Bahnhöfen und Zügen
- Internet (http://www.zvv.ch/nachtnetz_level2.asp)
- Anzeigetafeln
- Fahrpläne
- teilw. Lautsprecherdurchsagen
Vielleicht sollte man meiner Meinung nach die SBB-Stammkunden (GA, Gleis7, ZVV-Abo etc) mit einem persönlichen Schreiben auf den Nachtzuschlag aufmerksam machen… (Falls dies noch nicht getan wurde.)
Übrigens: Inhaber der zkbnightcard bezahlen keinen Nachtzuschlag: http://www.vielseitigengagiert.ch/event.asp?EventID=286138483417
June 26th, 2007 at 12:10
Danke für diese ausführliche Antwort :-)
Naja, zugegeben, es war etwas speziell. Wir mussten diesen Zug erreichen, da es der Letzte war. Also mussten wir rennen und haben ihn in letzter Sekunde erwischt.
Eine Info im Internet oder am Automaten hätten wir da eh nicht gesehen.
Da ich aber im kt. SG wohne, muss ich eh selten um diese Zeit in Zürich rumfahren, da ists noch okay. Aber Danke :-)
September 1st, 2007 at 15:13
Also ich muss auch sagen das ich mit den Nachzuschlägen gar nicht einverstanden bin, obwohl ich selbst noch nie einen solchen Zuschlag bezahlen musste. Ich finde einfach wenn man schon so ein teures Abo hat, sollten diese Zuschläge auch mit drin sein. Ich weiss nicht ob ich das GA ganz ausnütze, sprich von den Kosten gegenüber anderen Abos, jedoch finde ich es unter anderem ein Luxus des GA, nicht schauen zu müssen wo man einsteigt, sprich kein Ticket lösen zu müssen. Solche Spzeial-Nachtzuschläge mindern diesen Luxus meiner Meinung nach.
September 1st, 2007 at 16:42
Es ist wohl schwierig, eine perfekte Lösung zu finden. Der Nachtverkehr muss selbsttragend sein, das heisst er darf nicht durch den übrigen Fern- und Regionalverkehr quersubventioniert werden.
Die SBB und der ZVV sind jedoch bestimmt offen für Menschen mit Ideen, wie man das Nachtzuschlags-System umgestalten könnte! ;o)
September 1st, 2007 at 16:59
Nun, da ich zum Beispiel die Bergbahnen genau NIE benütze, jedoch die Chance da ist dass ich das eine oder andere mal den Nachzug benützen werde, könnte man ja die “Spezial” Linien / Angebote ausklammern und dem Abonnement die Chance geben selbst zu entscheiden welche dieser Linien mit in seinem GA mit drin sein sollten.
Nehmen wir an es würde dann zum Beispiel 5 von diesen Spezialangeboten geben, dann könnte man sagen 2 sind mit im GA drin, ohne Aufpreis, die anderen müsste man extra bezahlen. Das ganze würden dann auf dem GA erwähnt werden :-)
Netter ebeneffekt: Man würde beim Kauf des GA zwangsläufig auf die Spezial Situationen aufmerksam bez. aufmerksam gemacht, somit wäre dann auch die Change eines ungewollten schwarfahrens minimiert, was für den Kunden sowie auch die SBB angenehm ist.
September 1st, 2007 at 17:24
Diese Idee tönt ziemlich gut! Müsste ich direkt mal weiterleiten… :)
September 1st, 2007 at 23:39
He he :-) Ist mir ehrlichgesagt erst beim Antworten hier im Blog eingefalle :-P
September 12th, 2007 at 21:34
Wenn ich auf letztes Jahr zurückblicke, hätte es sich gelohnt, Schwarz zu fahren. ich bin (fast) jeden Tag mit der S-Bahn im Züri Oberland rumgependelt.. Dabei hatte ich genau 2 Kontrollen (eine im Zug und die andere im Bus). Ich hätte also insgesamt 200 Fr bezahlt.. das Regenbogen-Abo kostete über 1000 Fr…
Ausserdem fuhr ein Freund von mir mal mit einem GA, welches vor einer Woche abgelaufenen war…
Die Kontrolle kam und er zeigte es.. Die Kontrolleurin sah es einige Sekunden an und sagte dann, dass es OK sei (Ich hatte es selbst miterlebt, und schon im Frühling hatte ich von einem anderen Kollegen eine genau gleiche Geschichte gehört) :) auch toll, wenn man kontrolliert und man trotzdem gratis fahren kann. Dafür bekam sie garantiert keinen Manor-Gutschein ;)
September 13th, 2007 at 14:03
Aus der ZVV-Homepage:
Beim nächsten Mal (3. Mal Schwarzfahren) könnte es also grössere Folgen haben… ;o)
April 19th, 2008 at 23:06
Philippe
Im Beiblatt, das du zum GA bekommen hast, steht doch, dass allfällige Zuschläge von Verkehrsverbunden separat bezahlt werden müssen. Und, wenn du deinen Fahrplan im Internet abrufst, steht dabei ja auch: mit Zuschlag.
Zuschlag abschaffen? Das ist Sache der Politiker, die du dann halt anschreiben musst.
Willst du denn auch keine Liegewagenzuschläge oder Bergpostauto-Zuschläge (=Alpine Ticket) bezahlen? Dann erwartest du vom GA Dinge, die halt in Gottes Namen nicht inbegriffen sind.
Gumbo
May 2nd, 2008 at 12:09
Ich bin gestern um ca.21:30 vom HB an Stadelhofen gefahren.
Meine Kollegin und ich haben beide eine Karte die für ganz Zürich ist.
Da wir am quatshen waren, wie Frauen das nun mal tuen, haben wir nicht gemerkt das wir in der 1Klasse sitzen.
Dann kam ein Kontrolleur und gab uns eine Busse.
Das geht doch nicht!!! Es war nur 1Station und wir hatten bloss kein Ticket für di 1Klasse..
weiss jemand wie teuer die Busse sein wird?
May 2nd, 2008 at 13:28
Anina!
Dass ihr in der falschen Klasse sassen, ist leider euer Problem und nicht das der Bahn. Ihr zahlt mindestens Fr. 80.-, so wie es ja im Zug auch angeschrieben ist. Der Preis der “Busse” steht übrigens auf den Formularen, die ihr erhieltet.
Gumbo
May 2nd, 2008 at 14:33
@ anina:
Für die Zugbegleiter ist es immer schwierig, herauszufinden, wer mit Absicht in der 1. Klasse fuhr, und wer dies nur aus Versehen tat. Fairerweise werden deshalb alle Fahrgäste gleich behandelt, sprich, es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Niemand muss eine Busse zahlen.
2. Jeder zahlt eine Busse.
Dass Punkt 1 aus SBB-Sicht keinen Sinn macht, siehst Du bestimmt auch ein. :) Dann bräuchte es ja keine Kontrolleure mehr.
Nun zu Deiner Frage: Die Busse beträgt CHF 80.- pro Person, wenn Du das erste Mal schwarzfährst (dazu gehört eben auch, mit einem Zweitklassbillett in der ersten Klasse zu sitzen). Im Wiederholungsfall erhöht sich die Busse von Mal zu Mal.
Beim dritten Mal kann es zu einer Anzeige des SBB-Rechtsdienstes kommen. Sowas ist dann aber äusserst unangenehm.
May 29th, 2008 at 12:55
Zum Thema ZVV-NachtZuschlag:
Den Nachtzuschlag in das GA direkt zu integrieren halte ich für nicht möglich. Es würde bedeuten, dass man schweizweit alle Nachtzuschläge integrieren müsste. Würde man dies tun, würde das GA mindestens um 20% teurer als es jetzt ist.
Ich bin aber dennoch der Meinung, dass das System, wie es jetzt ist, dringend überdacht werden muss.
Innerhalb eines Verkehrsverbundes müsste es durchaus möglich sein, ein Monats- oder Jahresabo mit integriertem Nachtzuschlag zu entwickeln und anzubieten. Ebenso könnte man zum GA ein Zusatzprodukt nach dem Modell der ZKB-NightCard entwickeln und anbieten.
Ferner liegt ein grosses Problem darin, dass man den Nachtzuschlag an jedem Wochentag am Billettautomaten beziehen kann, er aber nach 12 Stunden ungültig wird.
Viele Kunden wissen nicht wirklich, wann sie einen Zuschlag kaufen und lösen unter der Woche um Mitternacht einen. Diesen können sie aber auch am Wochenende dann nicht mehr brauchen, weil er nach 12 Stunden ungültig wird.
Hier sehe ich noch Bedarf, die Automaten so zu programmieren, dass sie entweder gar keinen Zuschlag ausgeben, wenn er nicht innerhalb von 12 Stunden auch nutzbar ist, oder aber dieses Zeitlimit aufzuheben.
August 3rd, 2008 at 16:14
Schwarzfahren ist in der Schweiz schon lange keine Beförderungserschleichung mehr. Schwarzfahren ist eine Übertretung wie Falschparkieren. Basis ist das Transportgesetz. Als angeblich “notorischer Schwarzfahrer” weiss ich das. Es gibt eben Verkehrsbetriebe wie ZVV/VBZ, die das Wort “Kulanz” nicht kennen und deren Ticketautomaten nur Kleingeld annehmen, was wiederum ein Verstoss gegen das Transportgesetz darstellt. Leider sind die Beträge, um die es geht, zu klein, um ein Gerichtsverfahren zu lancieren.