Nach dem ich meine vier Wagen im Rheintalexpress kurz nach Rheineck und vor Rorschach kontrolliert hatte, kehrte ich zurück in den Gepäckwagen, wo ich noch was zu tun hatte. Als ich durch den Übergang vom Erste-Klasse-Wagen in den Gepäckwagen ging, sah ich, dass die Türe zwischen Plattform und Grossraum des Gepäckwagens zugezogen war. Ich stutzte, da ich mir sicher war, diese Türe offen gelassen zu haben.

Als ich den Grossraum dann betrat, standen in einer Ecke, von aussen nicht einsehbar, drei Russen. Diese kamen vom Transitzentrum in Altstätten SG und hatten, (wie praktisch alle “Fahrgäste” welche wir vom Transitzentrum haben) angeblich kein Geld und auch keine Billette. Amtliche Ausweise hatten sie auch keine. Sie haben sich hier verkrochen, um der Kontrolle zu entgehen. Üblicherweise drohen die Russen vom Transitzentrum Altstätten SG mit ihrer Russenmafia, sollte man sie büssen oder die Polizei holen. Doch dies war hier ausnahmsweise mal nicht der Fall und sie gaben freimütig ihre Personalien an. Ob diese stimmen, wage ich zu bezweifeln.

Es ist bekannt, dass Rechnungen und Bussen, welche ans Transitzentrum Altstätten SG geschickt werden entweder gar nie oder sonst mit unseren Steuergeldern beglichen werden. Dass ein Asylant des Transitzentrums selber seine Rechnungen beglich, ist meines Wissens bisher nicht der Fall gewesen. Ich bin der Meinung, hier müsste man nun schärfer vorgehen. Asylanten, welche regelmässig das Haus verlassen, um schwarzfahren zu gehen, sollten nach einer Verwarnung und wiederholtem Schwarzfahren nicht mehr aus dem Haus gelassen werden. Ausserdem müsste die Polizei vermehrt Razzien durchführen, und mit dem gefundenen Geld und den aufgefundenen Wertgegenständen die SBB-Rechnungen begleichen. Ansonsten wird dieses Problem je länger je mehr zunehmen. Die Leidtragenden sind schlussendlich die ehrlichen und zahlenden SBB-Kunden, welche mit ihren Billetten, Abos und GAs diese Schwarzfahrten der Asylanten mitfinanzieren.

Ich bin gespannt, wie eure Kommentare auf diesen Artikel sein werden. Aus früheren Erfahrungen schliesse ich, dass jetzt einige Damen und Herren aus den linken Georg-Kreisen protestieren werden und die Asylanten als “bessere Schweizer” darstellen möchten. Nun gut, macht das, ist ja eure Meinung. Ich hatte auch ein gutes Bild von den Asylanten, bevor ich diese in meinem Job richtig kennen lernen durfte…

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