John Edwards ist US-Präsidentschaftskanditat 2008 und schreibt in seinem Blog über den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr, der es in den Staaten bekanntlich schwierig hat.
Seiner Meinung nach könnte, nein müsste man sogar, auf die Eisenbahn umsteigen. Dies schone die Umwelt mehr, als weiterhin (unter Umständen noch mehrere Jahre lang) an umweltfreundlicheren Autos zu experimentieren.
Ein normaler Schnellzug verbraucht nach seiner Berechnung pro 100 Personenkilometer in etwa die Energie, welche in 0.25 Gallonen Treibstoff enthalten ist. Das entspricht ca. 0.95 Liter. Sehr wenig im Vergleich zum Flugzeug (7.57 Liter / 100 Personenkilometer) und zum in den USA beliebten Ford Explorer (über 7.57 Liter).
Die Möglichkeit besteht also, mit nur rund 1/4 bis 1/9 der Energie auszukommen. Zudem sei Elektrizität umweltfreundlicher als Benzin. Wieviel Energie brauchen eigentlich andere Verkehrsmittel? Hier ist eine kleine Aufstellung von John Edwards (von mir in Liter umgewandelt). Alle Angaben sind pro 100 Personenkilometer und umgerechnet in Treibstoff:
- Helikopter: 9.46
- Ford Explorer: 8.59
- Toyota Prius: 3.94
- Transrapid Maglev: 2.00
- Regionalzug: 1.89
- Schnellzug: 0.98
Es zeigt sich also, dass auch der Toyota Prius nicht umweltfreundlich genug ist und nicht gegen die Bahn bestehen kann.
John Edwards weisst ausserdem darauf hin, dass man mit dem Umsteigen vom Auto auf die Bahn automatisch auch weniger abhängig ist von Öl-Knappheit und von ausländischen Energie-Lieferanten.
Hier gehts zum komplette Artikel “Why is Rail an Immediate Step Toward Energy Independence”.
(via trainblog.com)
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