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Wie man im Blick erfährt, wollte die SBB zusammen mit Swisscom, Post und Ruag auf Anfrage der Bundeskanzlei 100′000 Franken an die 1. August-Feier auf dem Rütli spenden. Weitere 150′000 Franken hätte der Bund zahlen sollen. Wie man inzwischen weiss, kam dieser Deal nicht zustande. Auch weitere Sponsoren waren bereit, die nötigen Ausgaben zu tätigen, um die Sicherheit auf dem Rütli zu gewährleisten. Doch wie es scheint, war von vornherein geplant, die Rütli-Feier zu bodigen.

Mir persönlich ist dieser ganze Streit rund um das Rütli egal. Ich denke nicht, dass die Schweiz so unbedingt eine zentrale Feier braucht. Stattdessen soll man in Vereinen, Quartieren oder in anderen Konstellationen den Nationalfeiertag unseres Landes feiern. Ich sehe keinen Nutzen in einer zentralen Feier auf dem Rütli. Es ist nicht so, dass mir das Rütli gar nichts bedeutet; ich besuche es gerne unter dem Jahr in Zusammenhang mit einem Ausflug in der Vierwaldstätter-See-Region, doch dass am 1. August dort eine Feier gehalten wird, ist nicht nötig.

Nun bin ich gespannt, was betreffend dem Rütli noch in den Medien kommen wird und ob die beiden Damen Calmy-Rey und Egerszegi am Nationalfeiertag dort auftauchen oder nicht. Was ich mit Bestimmtheit sagen kann: Die Rechtsextremen (unter anderem die Pnos) und die Linksextremen werden auf dem oder in der Nähe des Rütlis aufeinandertreffen; mal schauen, wie das endet… Eventuell wird das Rütli auch abgesperrt, wie der Urner Polizeidirektor im Blick sagt: “Wenn die Sicherheit auf dem Rütli am 1. August gefährdet ist, müssen wir das Gelände absperren.” Schauen wir mal, ob das Rütli zur Sperrzone verkommt.


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