Diebstahl bei CityNightLine

von Andreas Hobi am 10. Mai 2007 · 3 Kommentare

Gestern hatte ich im Zug ab Basel in Richtung Bündnerland ein Ehepaar, das anscheinend im CityNightLine in Deutschland bestohlen wurde. Dies soll geschehen sein, während das Paar geschlafen habe. Und es gab im selben Wagen noch andere Opfer. Nun meine Frage: Ist die Sicherheit im CityNightLine nicht gewährleistet? Hat das Personal zu wenig Acht gegeben?

Das einzige, was die Bestohlenen noch hatten, waren ihr CNL-Billett und ihre Identitätskarten. In meinem Zug ging es natürlich zunächst darum, die Kreditkarten zu sperren. Danach stellte ich ihnen eine Bestätigung aus, dass der Herr ein Bünder-Generalabo (BÜGA) und ein Halbtax, und die Dame ebenfalls ein Halbtax haben. Dies konnte ich via Identitätskarte überprüfen. Danach schrieb ich ihnen noch einen Beleg, so dass sie ohne weiteres Bezahlen bis Cinuos-chel-Brail fahren können.

Ich finde das Reisen per Nachtzug, wie es die CityNightLine anbietet, grundsätzlich eine gute Sache. Wenn ich dann jedoch solche Geschichten höre wie gestern, komme ich ins Grübeln.

Dieser Eintrag steht in keinem Zusammenhang mit der Ablehnung meines Affiliate-Gesuches bei affilinet durch CityNightLine.


Zum ersten Mal hier? Hat dir der Artikel gefallen?
Wir möchten dir gerne die 10 besten Artikel von schweizweit.net senden! Bestimmt ist dort auch für dich etwas interessantes, spannendes oder amüsantes dabei.
Jetzt anmelden

{ 3 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

Steffi Oktober 23, 2007 um 16:48

dieser post ist zwar schon etwas älter, aber ist mir auch passiert, sleeperette kopenhagen-basel.
da sie nicht mit den “halbmöndern” nach dänemark fahren dürfen (irgendwelche sicherheitsbestimmungen der dänen, die nicht eingehalten werden können), haben sie einen normalen seitengangwagen vom DBAutoZug genommen, da es sehr wenige buchungen hatte, konnte jeder ein eigenes abteil haben.

in der nacht kamen dann (ich vermute es waren die arabischen herren von nebenan, die die ganze nacht so laut geredet hatten und in frankfurt ausgestiegen sind) und durchsuchten meine handtasche, die übrigens neben meinem kopf am boden stand.
sie nahmen aber “nur” das portemonnaie, welches ich dann auch drei abfallkübel mit allem ausser dem bargeld wieder gefunden habe. glück im unglück gewesen. Umgerechnet waren nur noch 70.- drin, dafür auch alle ausweise, krankenkasse, fvp, fip, alles…

so gesehen eigentlich noch ein schnäppli gsi, dass sie nur das geld genommen haben…

drum, immer zuerst in den umliegenden abfällen wühlen, wenn sie z. b. im zug bestohlen werden. oft gehts wirklich nur um bargeld und allenfalls kreditkarten…

Antworten

zlak August 25, 2008 um 08:37

Das ist mir auch schon passiert, und zwar im Nachtzug Wien-Zürich (gehört glaubs nicht zur CityNightLine, aber das tut auch nix zur Sache). Portemonnaie inkl. ID, GA und Geld weg. In den Mülleimern wurde ich leider nicht fündig und ich konnte beim Zugpersonal auch nicht so einfach eine Bestätigung für mein GA ausstellen lassen. Zum Glück hatte ich im Rucksack noch seperate 50€, so dass ich wenigstens von Zürich noch nach Hause fahren konnte. Unterdessen hat sich übrigens die Botschaft in Wien gemeldet, dass mein Portemonnaie wieder aufgetaucht sei – natürlich ohne Geld, aber mit den Karten… die ich unterdessen alle teuer neu machen lassen durfte. :/

Antworten

chezz März 25, 2009 um 15:49

salü,

ich bin gestern mit dem city nightline der von basel denke ich nach kopenhagen gefahren ist gereist. ich selbst bin in freiburg zugestiegen und musste in flensburg wieder raus. in der nacht (gegen 02.30uhr) lag ich noch wach in meinem abteil mit 4 weiteren reisenden. plötzlich ging die kabinentür auf und zwei osteuropäisch ausschauende menschen statteten uns einen besuch ab. das skurile daran war das der eine mit einer zahnbürtse bewaffnet schmiere stand wärend sein kollege mit einer kleinen leuchte bewaffnet die taschen der unten liegenden reisenden durchsuchte. sie sind nicht fündig geworden.. ich bin dann aufgesprungen nachdem sie das abteil schnell wieder verlassen hatten und zur nächsten kabine weiter sind und als ich meine schuhe anhatte und auf den gang raustrat.. stand der mit der zahnbürste direkt vor mir im gang.. ich hörte aus dem abteil neben mir einen hilferuf und der kollege kam raus auf den gang. den zahnbürsten olek hab ich am arm gehalten und ihn gefragt ob er noch ganz richtig im kopf ist und er bei uns grad im abteil etas bestimmtest gesucht hatte. er hat nix verstanden und sein kollege hatte die flucht ergriffen. ihn hab ich am arm gehabt.. und er stammelte irgendwas vor sich her.hab ihn nicht losgelassen.. ich drehte mich zu dem schon zahlreich auf dem gang versammelten mitreisenden um denen der schock im gesicht stand und fragte mal nach nem schaffner oder zugbegleiter. nirgends war einer zu sehen. der typ hat sich losgerissen brabbelte was ich bin hinterher und dann ist er im bad verschwunden hat die tür abgeschlossen. war mir nur recht.. kann der da eh nit raus. ich ging zurück auf den flur und rief jemand soll mal den schaffner suchen. in dem moment kam der typ aus dem klo und rannte durch den fahrrad wagen in den nächsten wagon.. ich hab gesehen in welches abteil er ging und stand davor. der schaffner kam dann und ich erzählte im das die beiden wohl dort drinne seien.. worauf der schaffner verwirrt mir sagen wollte das das nicht sein kann weil in diesem wagon kein abteil belegt wäre und die abteile zugeschlossen wären. mit nem normalen 4 kanntschlüssel kann man diese aber leicht öffnen, räumte er ein und versuchte die tür zu öffnen. es gelang ihm nicht denn die abteil tür war von innen mit der kette verschlossen worden. darauf hin schloss der schaffner die abteil tür von aussen ab und meinte .. nun würden sie da auch nicht wieder heraus kommen. ich bin zurück in meinen wagon mit dem schaffner zusammen der immer noch nicht begriffen hatte schien mir .. und miteinmal wurde die notbremse gezogen und der zu kam zum stehen.. nachdem man dann wieder gehen konnte .. ist der schaffner zusammen mit mir in den wagon gegangen wo die vermeidlichen diebe eingeschlossen waren.. die betonung liegt auf waren.. denn die abteiltür die verschlossen wurde von aussen ar heraus getreten worden und der zug von diesen leuten durch aktivieren eben der notbremse zum stehen gekommen. sie flüchteten mitten auf der strecke zwischen fulda und hannover.ob nun jemand aus den vorderen wagons und abteilen zu schaden gekommen ist .. weiss ich nicht .. aber wer was erleben will.. sollte mal nachts mit der bahn fahren. savety first also und die abteiltür zu ketten wenn alle drinne sind.

Antworten

Schreib einen Kommentar

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel: