“Linke und Nette” wüten in Zürich: Erste Schäden an öffentlichem Verkehr

von Andreas Hobi am 1. Mai 2007 · 5 Kommentare


Bild: 20min.ch

Die “Linken und Netten” zeigten einmal wieder ihre nicht ganz so nette Seite. Grundlos wüteten diese in Zürich und anderen Städten, zertrümmerten Tramhäuschen der VBZ, steckten Autos in Brand und warfen Steine gegen Journalisten und Passanten. Ihre blinde Zerstörungswut kannte keine Grenzen. Vermutlich ist das Schlimmste zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorüber.

Treffender als 20min.ch kann man es wohl nicht beschreiben:

Worum es den Aktivisten gehen könnte, ist nicht klar.

UPDATE 01. MAI 2007; 17:58 UHR
Jetzt gibt es auch ein Video zur Nachdemo. Zu finden bei 20min.ch.

UPDATE 01. MAI 2007; 18:19 UHR:
Natürlich fand vor der Nachdemo wie jedes Jahr auch eine mehrheitlich friedliche Demo der Gewerkschaften statt. An dieser offiziellen Demo flogen bloss ein paar Steine und Flaschen.

UPDATE 01. MAI 2007; 20:01 UHR:
“Die Manager verdienen zuviel” – Das hörte man oft an diesem 1. Mai. Doch wie viele von diesen Demonstranten wissen eigentlich, was ein Manager den ganzen Tag lang so macht? 10vor10 geht heute Abend dieser Frage nach und begleitet einen General Motors-Manager über einen ganzen Tag.

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mep Mai 1, 2007 um 09:35

Für mich als Linker, und nett bin ich natürlich auch, ist es nicht besonders erfreulich, von dir mit irgendwelchen steinewerfenden Halbwüchsigen in einen Topf geworden zu werden. Die Linken und Netten haben in Zürich friedlich demonstriert und gefeiert. Und sie tun dies immer noch.
Wenn du dich zur Abwechslung bei einer Zeitung informierst, welche diesen Namen auch verdient, wirst du das auch selber erfahren.
Es scheint mir fast, das du dich von den Chaoten bloss in der Wahl des Mittels unterscheidest!

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Andreas Mai 1, 2007 um 09:42

Eine Zeitung, die diesen Namen auch verdient? Nun gut, wie wäre es mit der renommierten Basler Zeitung:

Auseinandersetzungen in Zürich: Fest abgebrochen
In einem eigentlichen «Saubannerzug» haben sich vermummte Aktivisten im Zürcher Kreis 4 aufgemacht. Sie zertrümmern Tramhäuschen ebenso wie Scheiben an Geschäftshäusern, stecken Autos gleichermassen in Brand wie Abfallcontainer, werfen Steine gegen Polizisten wie gegen Journalisten.
Das am Tag der Arbeit in Zürich übliche Katz- und Maus-Spiel zwischen Randalierern und der Polizei ist noch in vollem Gange. Schon mehrmals hat die Polizei eigegriffen und dabei Wasserwerfer und Gummischrot eingesetzt. Worum es den Aktivisten gehen könnte, ist nicht klar.

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mep Mai 1, 2007 um 10:03

Die NZZ sieht es so:
Mehrere tausend Personen sind am Dienstag in Zürich dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt und haben sich zum traditionellen 1.-Mai-Umzug durch die Innenstadt getroffen. Ausser einem Streit zwischen Tamilen am Rande der Feier gab es während der Kundgebung keine Ausschreitungen. Alledings verläuft die Nachdemonstration anscheinend gewalttätig.

Aber wie auch immer: Es ist beleidigend, mit diesen minderjährigen Randalierern in einen Topf geworfen zu werden. Darum geht es mir in erster Linie.

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Andreas Mai 1, 2007 um 10:17

Ich verstehe selbstverständlich, dass es auch friedliche Demonstranten gab. Wenn man die Tagesschau von 18:00 gesehen hat, kann man jedoch nicht abstreiten, dass die Parolen und Transparente der Nachdemo auf einen linken Hintergrund schliessen lassen. Gemäss den SF-Bildern waren nicht nur Minderjährige an der Nachdemo dabei.

Übrigens: Die linken Parteien (vorallem die SP) werfen ebenfalls regelmässig alle bürgerlichen (insbesondere die SVP-Anhänger) in ein und denselben Topf. Ich behaupte mal, es ist schlimmer, als rechts-stehender Mensch in den Nazi-Topf geworfen zu werden, anstelle als Linker für einen Tag in die Chaoten-Schublade gesteckt zu werden.

Das linke und das rechte Lager werden sich wohl nie verstehen. ;)

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mep Mai 1, 2007 um 11:01

Deswegen, weil die sich nicht verstehen, gibt es das: Ein linkes und rechtes Lager.

Es gab überigens nicht bloss friedliche Demonstranten, sondern die grosse Mehrheit der Demonstranten war friedlich. Es müsste vielmehr heissen, dass es unter den friedlichen Demonstranten, zu welchen auch etliche deiner Arbeiskollegen gehören, welchen du deinen GAV, deinen Teuerungsausgleich und deine geregelte Arbeitszeit verdankst, das es unter diesen Demonstranten einige Randalierer gab.

Die Frage ist nun, was von der SP (Als ob diese selbst eine Einheit wäre) in einen Topf geworfen wird: Die Bürgerlichen zusammen oder die Bürgerlichen mit den Nazis bez. Neonazis zusammen. Hinweise auf letzteres wären angebracht.

Und selbst wenn sie das täte: Das rechtfertigt dies aus meiner Sicht noch lange nicht, dass ich, als Teilnehmer der Kundgebung, mit diesen pubertierenden Schläger in Verbindung gebracht werde.

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