Tod im öV wegen Youtube

von Andreas Hobi am 30. April 2007 · 1 Kommentar


Ein holländischer Jugendlicher ist gestern verunglückt, als er mit seinem Handy ein Video für Youtube aufnehmen wollte. Er hielt dabei den Kopf aus dem Busfenster um den Clip zu drehen. In dem Moment passierte der Bus ein Viadukt und der Jugendliche knallte mit dem Kopf dagegen.


Zu den Gefahren im öffentlichen Verkehr, insbesondere bei der Eisenbahn, hat die SBB eine eigene Informations-Homepage ins Netz gestellt. Auf sicherunterwegs.ch erfahrt ihr alles über die Gefahren im Verkehr.

Täglich benützen in der Schweiz rund eine Million Menschen die Bahn. Weil die Bahn zuverlässig ist, weil Bahnfahren bequem ist und Spass macht – und auch deshalb, weil die Bahn seit jeher zu den sichersten Verkehrsmitteln gehört.
sicherunterwegs.ch

Folgender Hinweis hätte dem Holländer sein Leben verlängern können.

Die Landschaft vom Zug aus vorbeifliegen zu sehen, ist reizvoll, anregend und ungefährlich. Sich dabei aus dem offenen Fenster zu lehnen, birgt hingegen Risiken. Die eigene Geschwindigkeit und die Distanz zu Masten sind schwer einzuschätzen.
sicherunterwegs.ch

Übrigens, bei sicherunterwegs.ch gibt es auch ein Game. Es nennt sich RailGuard und der Spieler ist dort für die Sicherheit auf einem Bahnhof verantwortlich:

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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Martin April 21, 2009 um 00:25

Hinauslehnen kann sicherlich gefährlich sein, aber ist auch was vom schönsten, was man beim Zugfahren überhaupt tun kann. Hat was nostalgisches…

In der heutigen Zeit natürlich immer weniger, wo die Züge immer schneller fahren und durch die Klimaanlagen die Fenster meistens nicht mehr geöffnet werden können… aber es gibt noch Züge, wo man das kann! Rhätische Bahn zum Beispiel…
Oder im Ausland halt..

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