Nach Sturz von Zug überfahren
Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich:
Grosses Glück für angetrunkenen jungen Mann
Am frühen Samstagmorgen, 28. April 2007, stürzte ein offenbar stark alkoholisierter 19-jähriger Mann beim Bahnhof Wipkingen auf die Bahntrasse und blieb am Rande bewusstlos liegen. Trotzdem wurde er vom vorbeifahrenden Zug nicht touchiert und zog sich dank viel Glück und Zufall keine gravierenden Verletzungen zu.Gegen 05:50 Uhr fuhr der von Zürich-Oerlikon in Richtung Zürich-Hauptbahnhof fahrende Einsatzzug 18012 in den Bahnhof Wipkingen ein. Der aufmerksame Lokführer bemerkte, dass zwischen dem rechten Geleise und dem Perron etwas am Boden lag. Nachdem er den Zug im Bahnhof Wipkingen fahrplanmässig angehalten hatte, hielt er Nachschau und fand den regungslos am Boden liegenden jungen Mann. Beim Eintreffen der angeforderten Rettungskräfte war der Verletzte nicht ansprechbar. Er wurde umgehend in Spitalpflege verbracht. Glücklicherweise erlangte der junge Mann wenig später das Bewusstsein wieder und auch die Verletzungen erwiesen sich als nicht allzu schlimm. Anlässlich einer ersten Befragung durch einen Detektiv der Stadtpolizei Zürich sagte er, dass er sich an nichts mehr erinnern könne, weil er am Abend zuvor offenbar zu viel Alkohol konsumiert hatte. Hoffentlich wird er sich nach dem Verlassen des Spitals bewusst, welch grosses Glück er hatte als er auf die Bahntrasse stürzte. Der Spielraum zwischen dem Perronrand und der Unterkante des vorbeifahrenden Zugs beträgt nur mal gerade 50 Zentimeter.
Beim nächsten Ausgang wäre es wohl angeraten, ein oder zwei Gläschen weniger zu trinken und dann klappts auch mit dem Heimweg. Ob ihm das eine Lehre war?
