Das schönste ist, wenn ich reinkomme und die Leute merken: Aha, da kommt jemand mit Sonne.
Kwasi Nyankson

Wer regelmässig Zug fährt, hat ihn vielleicht schon einmal angetroffen: Den wohl berühmtesten Railbar-Steward der Schweiz. Mit seinen einfallsreichen Verkaufsmethoden ist Kwasi Nyankson auf dem Schienennetz der SBB zu einer Kultfigur geworden. Nebst Kaffee und Gipfeli verschenkt er den Fahrgästen auch etwas besonderes: Lebensfreude.

Seit zwölf Jahren ist er nun schon unterwegs als singender Railbar-Steward quer durch die Schweiz. Mit seiner fröhlichen und herzlichen Art gewann er inzwischen auch den Kundenverblüffungsaward der LUZERN HOTELS. Wenn er seine Kunden bedient, haben diese immer das Gefühl, als ob er “speziell auf sie gewartet” hat.

Einen Bericht über Kwasi findet man unter anderem auf sonntag.ch (auf den Link klicken, danach unten auf das Logo “SENDUNG“. Auch bei Aeschbacher im Schweizer Fernsehen war Kwasi schon anzutreffen.

Im Zug überzeugt er durch seine Schlagfertigkeit. Auf die Frage “Sind Sie derjenige, welcher immer singt?”, antwortet er umgehend: “Ist gratis!”

Wie Elvetino bestätigt, ist Kwasi Nyankson einer der erfolgreichsten der 320 Elvetino-Mitarbeiter. Das könnte auch daran liegen, dass sein Job für ihn mehr ist als bloss Geld zu verdienen.

Es gibt zwei Seiten von Reichtum. Eine bin ich schon: Reich im Herzen. Reich in den Taschen ist ein total anderes Leben. 7,000 oder 5,000, das habe ich noch nicht gesehen. Das ist auch nicht meine Hoffnung. Mit vielen Millionen, nie zufrieden. Und immer nur schlecht reden, über den Nachbarn und so, das ist nicht reich. Um etwas zu verdienen, in der Seele, spirituell, braucht es keine Universität und auch kein Geld.
Kwasi Nyankson

Auch die Mitarbeiter haben Freude an ihm. Ruedi Thürig, Zugchef der SBB: “Ich habe diesen Mann noch nie wütend gesehen. Hinter ihm die Fahrgäste zu kontrollieren, ist schön. Zu sehen, wie die Leute lachen.”

Als Teenager wollte Kwasi Pilot bei der Ghana Airways werden. Gegen den Willen der Eltern besuchte er das Gymnasium. Um dies finanzieren zu können, fährt er Taxi. Dort lernt er Prisca Bucher kennen, für die er nach einigen Jahren in die Schweiz zieht.

Am meisten gefällt ihm an seinem Job das Bedienen der Kundschaft. Seiner Meinung nach sind die Leute heute viel zu traurig und er will mit den Leuten reden und helfen, diese Traurigkeit zu vergessen.

… Kafi mit Zucker, wie immer … kei Chance …?! … oder lieber Hopp Schwiiz Rivella … sind Sie morgen au wieder do … nei? … ich scho … ohni Diskussion!
Kwasi Nyankson