GA-Begeisterung in der Blogosphäre

von Andreas Hobi am 18. April 2007 · 3 Kommentare


Was gibt es schöneres, als mit dem Zug durch die Schweiz zu reisen, ohne dass man jedes mal vor Fahrtbeginn sein eigenes Ticket lösen muss.
Claudio Bucher

Claudio Bucher schreibt in seinem Blog über den Traum, den er sich erfüllt hat: Das GA der SBB.

Wann immer ich möchte, wann immer es mir langweilig ist, steige ich in den Zug und fahre unbeschwingt an den Ort, an dem ich am liebsten wäre.
Claudio Bucher

Dank dem GA müsse er sich keine Sorgen machen über die Umwelt-Emmissionen, mit denen er - Auto sei Dank - die Umgebung verunreinigen würde. Und zudem scheint er einer der wenigen zu sein, die verstanden haben, dass ein Generalabonnement im Vergleich zum Auto sehr günstig ist.

Ruft man sich nur in Erinnerung, was so ein Auto im Leben kostet, ist sogar das GA schon sehr, sehr günstig, nicht wahr?
Claudio Bucher

Auch iTux schreibt in seinem Blog über seine GA-Erfahrungen. Bei Sonnenschein und blauem Himmel reiste er ins bündnerische Engadin, wo er schlussendlich mit seinem iBook auf einer Kuhweide nach drahtlosem Internet Ausschau hielt. Leider ist nicht in Erfahrung zu bringen, ob er auch fündig wurde… :)

Jens-Rainer Wiese, Autor von Blogwiese, schreibt in seinem Blog über Schweizer Dinge, die hier günstiger sind als in Deutschland.

Die Schweizer fahren leidenschaftlich gern und häufig Zug! Es kostet nicht viel, und ein Halbtaxabo kostet nur ein Bruchteil von dem, was man in Deutschland für die 50% Ermässigung hinblättern müsste.
Jens-Rainer Wiese

Dann erwähnt er auch etwas, das in Deutschland “nur Bundestagsabgeordnete und sehr gut verdienende Manager der Deutschen Bahn” besitzen: Das Generalabo.

Und natürlich dürfen auch die kleinen Fahrgäste nicht zu kurz kommen:

Super günstig ist das für die Kinder. Für 20 CHF im Jahr(=13 Euro) kann ein Kind mit einem Elternteil, wenn das ein Halbtax hat, ganz für umsonst auf allen Strecken mitfahren, sogar ein Fahrrad kann es kostenlos mitnehmen. Fahrrad-Tageskarten für die ganze Schweiz kosten im übrigen (mit Halbtax) gerade mal 10 CHF (6.50 Euro), davon kann der Deutsche Bahnkunde nur träumen.
Jens-Rainer Wiese

Es ist doch immer wieder interessant, in der Blogosphäre nach SBB-Themen Ausschau zu halten und zu lesen, wie unsere Bahnkunden über die SBB denken. ;o)


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Päde April 18, 2007 um 10:05

Hallo lieber GA Besitzer,

das Problem ist, wenn du mit den öV fährst, kannst du dir deine Mitfahrer nicht einfach so auswählen. Es kann alles möglich sein, es kann sein das ein Sektenfürher dich anspricht, ein Kind neben dir schreit, Fussballfans schreien und kotzen oder sonst nervige und ungangenehme Dinge passieren….. Und dann noch immer dieses lästige *GA aus dem Portemonaie such* wenn der Kondutkeutr kommt. Da bleib ich doch lieber bei meinem Auto, wo ich meine Mifahrer auswählen kann und mein Tempo selbst bestimmen kann, wo ich exakt an den Punkt hinkomme wo ich will ohne einmal umzusteigen oder zu rennen und wo ich natürlich auch mein Soundsystem habe wo ich relaxt in meiner selbst eingestellten Sitzposition angehnem und entspannt reisen kann.

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Andreas April 18, 2007 um 12:11

Unter “angenehm und entspannt” verstehe ich folgendes: Ich brauche nicht selber zu fahren und auf die Verkehrssignale zu achten, ich kann mich voll und ganz der Unterhaltung mit meinen Mitmenschen widmen, kann etwas lesen oder am Laptop arbeiten, die Landschaft in aller Ruhe betrachten und brauche am Zielort nicht erst einen Parkplatz zu suchen (was besonders in Gross- und Innenstädten viel Zeit braucht und oftmals stressig ist).

Ob das beim Individualverkehr (Auto) gegeben ist, ist für mich fraglich.

Sollte es tatsächlich einmal vorkommen, dass meine Sitznachbarn im Zug unangenehm auffallen, ist es mir nicht verboten, den Platz zu wechseln.

Ein weiterer Vorteil beim ÖV: Ich brauche nicht von vornherein irgendwelche Staus oder Verkehrsbehinderungen in meinem Zeitplan zu berücksichtigen und weiss von Anfang an ziemlich genau, wann ich an meinem Zielort ankommen werde. Ich muss mich nicht vor Verkehrskontrollen durch die Polizei fürchten und brauche mich nicht über die anderen Verkehrsteilnehmer aufzuregen. Sollte ich im Ausgang mal ein Gläschen zu viel getrunken haben, ist auch das kein Problem. Bisher musste ich im Zug noch nie ins Röhrchen blasen. :)

Logisch, der öffentliche Verkehr hat Vor- und Nachteile, genau so wie der Individualverkehr auch. Für mich überwiegen beim ÖV die Vorteile, beim IV die Nachteile. Wenn das bei Dir umgekehrt sein soll, ist es dir freigestellt, bei deinem Automobil zu bleiben.

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christian April 29, 2007 um 02:33

Und ich hätte da noch einen Beitrag was passiert wenn man nach 10 Jahren kein GA mehr hat… Äusserst mühsam.

http://hymnos.existenz.ch/2006/12/02/der-ga-lebensstil/

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