
In der Golf-Zeitung habe ich soeben diesen Artikel gefunden:
Alpenstadt Chur – die charmanteste Seite der Schweiz
Egon Stengl (Quelle: mk) (10.04.2007) – Offen, vielseitig und aktiv – die Nähe zu Österreich, Liechtenstein und Italien macht aus der Alpenstadt Chur eine trendige, quirlige Schweizer Metropole.Trotz ihres ehrwürdigen Alters – ist sie doch mit archäologischen Funden aus 11.000 vor Christus die älteste Stadt der Schweiz – spannt die Hauptstadt des Kantons Graubünden einen zeitgemäßen Bogen zwischen alter rätischer Kultur und zeitgenössischer Kunst, zwischen chicem Shopping in der Altstadt und klassischen Klängen unter freiem Himmel. Natur pur und eine prächtige Sportarena bietet die bergige Umgebung von Chur. Wo sich die tosenden Wasser von Vorder- und Hinterrhein im Schweizer “Grand Canyon” vereinigen, liegt gleich nebenan die Heimat von Johanna Spyris Heidi und dem Geißenpeter und gedeihen feine Weine in der milden Luft der Bündner Herrschaft.
Vom Norden wird Chur von der A3 von Zürich her und der A13 vom Bodensee erreicht, internationale Züge sowie die Stars der Rhätischen Bahn, Bernina Express und Glacier Express, geben sich in Chur ein Stelldichein und auch die Flughäfen Zürich und Altenrhein liegen nur kurze Fahrtzeit entfernt.Bewegende Urlaubstage
Calanda (2.805 m), Aroser Weißhorn (2.653 m) und die Hausberge Brambrüesch und Parpaner Rothorn formen den Rahmen für aktive Urlaubserlebnisse inmitten der Schweizer Bergwelt. Wenn Biker sich vom Rothorn ins Tal rollen oder die Gleitschirme von den Höhen abheben, lässt das Glücksgefühl nicht auf sich warten. Adrenalinfreaks stürzen sich ins wilde Wasser – mit Kanu, Kajak und Kanadier wird die Rheinschlucht mit ihren Stromschnellen und dem größten Bergsturz Europas gemeistert.
Reiten, Schwimmen, Skaten oder gekonnte Abschläge von einem der zahlreichen Golfplätze vor den Toren der Alpenstadt, für Bewegung ist immer gesorgt. Auch mehrtägig: Der Weitwanderweg Senda Sursilvana führt Genusswanderer vier Tage lang vom Oberalppass nach Chur – oder umgekehrt – entlang der aussichtsreichen und wunderbar sonnigen Höhen der linken Talseite der Surselva. Im Programm inbegriffen: Burgruinen, romantische Bergdörfer, Siedlungsspuren aus der Bronzezeit und die Rheinschlucht. Postbus und Rhätische Bahn übernehmen gerne die eine oder andere Etappe, genauso wie auch auf der Alpinen Straße der Romanik, der “Stiegen zum Himmel”. Die Strecke, die von Chur weit in die Graubündner Täler bis zum Unesco-Kulturerbe Kloster Müstair und ins Südtiroler Vinschgau führt, kann ganz im Stil des Mittelalters per Pedes oder auch mit der klassischen Albulalinie der Rhätischen Bahn erkundet werden.Stadt mit vielen Gesichtern
Liegt es an den höchsten Durchschnittstemperaturen der Schweiz oder an dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen – Chur zeigt sich ihren Besuchern als vielseitige Schönheit. Autofreies Shopping in der Altstadt macht einen Bummel durch die bunten Gässchen mit ihren Bürgerhäusern zum Relax-Programm. Dabei steht nicht nur Historisches hoch im Kurs, ein Glas Bündner Wein in der vom Churer Surrealisten H.R. Giger gestalteten 1Bar oder ein Blick in die zahlreichen Galerien lässt den trendigen Puls der Stadt spüren. Kunst und Kultur gewünscht? Hier ist Chur in seinem Element, das Rhätische Museum beherbergt den Churer Domschatz, Amüsant-Kompliziertes von Tinguely und anderen Kunstgrößen des 20. Jahrhunderts zeigt bis 24. Juni das Kulturforum Würth, im Bündner Kunstmuseum ist von Ende Juni bis September eine große Giger-Schau zu betrachten und Naturschätze zeigt das Bündner Naturmuseum.
Im Renaissanceschloss Haldenstein am Rheinufer wird in diesem Sommer Mozart ein Ständchen unter freiem Himmel gebracht – aus unmittelbarer Nähe erleben die Zuschauer Sänger und Sängerinnen der “Hochzeit des Figaro” (03.-15.08.07) auf der Freilichtbühne im Schlosshof.
Schön, solche Berichte über die eigene Stadt zu lesen. ;o)
Bild: pixelio.de
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