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Wie das Magazin “P.M. - Welt des Wissens” in seiner März-Ausgabe schreibt, sollen die Rätoromanen schuld sein am Kauderwelsch. Der Begriff für unverständliches Gebrabbel werde bereits seit dem 16. Jahrhundert benutzt und Welsch sei ein alter deutscher Ausdruck für die romanischen Sprachen wie Italienisch, Französisch, oder eben das Rätoromanisch. Weil die Bewohner des Bündnerlandes früher angeblich Chau(d)erwelschen hiessen, sei es möglich, dass Kauderwelsch tatsächlich ein alter Name für das Rätoromanisch sei. Den Deutschen sei diese Sprache damals, als Händler Waren über die Alpen nach Norden brachten, unverständlich gewesen. Deshalb könnte das Wort Kauderwelsch zum Synonym für Geblabber geworden sein.

An dieser Theorie könnte durchaus etwas sein, denn wie nannten die Römer 15 Jahre vor Christus den heutigen Walensee, als sie ihren Alpenfeldzug starteten? Genau: Welschensee!

Schaut man nun bei Wikipedia vorbei, liest man dort eine ähnliche Geschichte. Eine Theorie von Martin Luther besagt dort sogar, dass nicht die Rätoromanen als Ganzes, sonder bloss die Einwohner von Chur, der ältesten Stadt der Schweiz, “Schuld” seien am Kauderwelsch! Aus dem Begriff Churwelsch sei nach und nach der Begriff Kauderwelsch geworden.